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Personalwesen

Hier finden Sie Mustervorlagen sowie Fragen und Antworten zu den Themen Personal und Sozialversicherungen. Weitere Infos und Merkblätter finden Sie auf den Internetseiten der Ausgleichskassen (z.B. http://www.aksz.ch/) oder dem Bundesamt für Sozialversicherungen (http://www.bsv.admin.ch/).

Lohn und Lohnabrechnungen

Einige Branchenverbände stellen Vorlagen zur Verfügung. Untenstehend finden Sie eine einfache Mustervorlage.

Sozialversicherungen

Ja. Bitte beachten Sie das Merkblatt "Hausdienstarbeit" der AHV. Im Privathaushalt ist jede entlöhnte Tätigkeit beitragspflichtig. Auch wenn der Lohn oder Naturallohn weniger als CHF 2'300 pro Jahr beträgt.
Ja, Sie können mit einer AHV-Rente rechnen. Sie können bei Ihrer Ausgleichskasse übrigens eine Rentenvorausberechnung beantragen.

Verheiratete sind über das Einkommen des Partners automatisch mitversichert. Solange Sie gemeinsam die Minimalbeiträge entrichtet haben, entstanden keine Beitrags-Lücken. Für die Erziehungsjahre Ihrer Kinder werden Ihnen ausserdem Erziehungsgutschriften dazugerechnet (wie ein fiktiver Lohn von ca. CHF 42'500 jährlich).

Verschiedene Faktoren bestimmen die Höhe der AHV-Rente. - Anzahl Beitragsjahre; - Durchschnittliches Einkommen; - Erziehungsgutschriften; - Aufwertungsfaktor (Teuerungsbereinigung); - Bei Scheidung werden die Einkommen gesplittet; - Plafonierung, wenn beide Ehegatten eine Rente beziehen.

Minimalrente im Jahr 2018: CHF 1'175
Maximalrente im Jahr 2018: CHF 2'350
Die Pensionskasse kann im Reglement vorsehen, dass Sie den bisherigen Verdienst bis zum ordentlichen Rentenalter weiterversichern können (Art. 33a BVG). Es lohnt sich, die Möglichkeiten frühzeitig mit der Pensionskasse abzuklären.
Ja, dies ist möglich. Der Bezug wird gesondert vom übrigen Einkommen zu einem reduzierten Tarif besteuert. Beim kantonalen Steueramt kann die Steuerbelastung simuliert werden (z.B. www.sz.ch/steuern).

Es sind Anpassungsvorschläge in Diskussion, wonach künftig ab dem Alter 50 nur noch die Hälfte des Guthabens bezogen werden darf.
Das Bundesgericht musste sich Anfang 2015 dazu äussern und kam zum Schluss, dass dann kein Vorbezugsgrund vorliege. Es handle sich um eine Zweckentfremdung der Freizügigkeitsleistung. In der Folge wird der Bezug ordentlich mit dem übrigen Einkommen besteuert. Man kann die Situation "heilen" in dem man die Gelder sofort wieder in die Pensionskasse einzahlt.
Nein, grundsätzlich ist man nur in einem Staat versichert und beitragspflichtig. Dies gilt für sämtliche Sozialversicherungen. Also auch für die Krankenversicherung und zwar für die ganze Familie. Dabei kommt es unter anderem darauf an, ob und wo Sie selbstständig oder unselbstständig erwerbend sind. Die EU Verordnung 883/2004 gibt Aufschluss über die Unterstellungsregeln. Beispiel 1: Sie wohnen in der Schweiz, sind 50% angestellt in der Schweiz und 50% angestellt in Deutschland. Sie sind im Bereich Sozialversicherungen für das gesamte Einkommen den Rechtsvorschriften des Wohnsitzstaates (also Schweiz) unterstellt.

Beispiel 2: Sie wohnen in der Schweiz, sind 50% selbstständig in der Schweiz und 50% angestellt in Österreich. Sie sind im Bereich der Sozialversicherungen für das gesamte Einkommen den Rechtsvorschriften von Österreich unterstellt.

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